Wimbledon verbietet Russen und Belarussen die Teilnahme – Medvedev, Rublev & Co betroffen

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Das Grand Slam Turnier in Wimbledon hat sich dazu entschieden Russen und Belarussen in diesem Jahr auszuschließen. Somit findet das wichtigste Tennisturnier des Jahres ohne Topspieler wie Daniil Medvedev, Andrey Rublev, Karen Khachanov und Aryna Sabalenka statt.

„Wir sind uns bewusst, dass dies für die betroffenen Einzelsportler eine harte Entscheidung ist“, erklärte Wimbledon-Boss Ian Hewitt: Es ist traurig, dass sie unter den Taten der Anführer des russischen Regimes leiden müssen.“ fuhr der Wimbledon-Boss fort.

Reguläre ATP und WTA-Turniere lassen Russen teilnehmen

Reguläre ATP und WTA-Turniere lassen Russen und Belarussen weiterhin teilnehmen. Die Spieler dürfen allerdings nicht unter russischer Flagge teilnehmen, sondern müssen unter neutraler Flagge Ihre Matches bestreiten. Der Weltverband ITF hingen, hatte bereits die russischen und belarussischen Teams ausdem Davis-Cup und dem Billie Jean King Cup geschmissen.

Wimbledon begründet den Ausschluss unter anderem damit, dass man mit dem Ausschluss die russischen und belarussischen Spieler schützen wolle, da ihnen Repressalien der Regime aus Moskau und Minsk drohen könnten, wenn sie unter neutraler Flagge antreten würden.

Als Vorbereitung auf das Turnier in Wimbledon finden in den Wochen vor dem bedeutenden Grand Slam Turnier einige Vorbereitungsturniere in Großbritannien statt. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich der Ausschluss von russischen und belarussischen Athleten, ebenfalls auf diese Turniere bezieht.